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Teodor Currentzis

Teodor Currentzis © Robert Kittel

Teodor Currentzis ist Generalmusikdirektor des Opern- und Balletttheaters in Perm, sowie Gründer und Dirigent des Ensembles MusicAeterna und des MusicAeterna Kammerchors, die Currentzis im Jahr 2004 während seiner Zeit als Chefdirigent der russischen Staatsoper in Nowosibirsk (2004-2010) ins Leben rief. Zu den Highlights seiner Karriere zählen unter anderem die Neuinszenierung von Bizets Carmen am Baden Badener Festspielhaus mit dem Balthasar-Neumann-Chor und dem Balthasar-Neumann-Ensemble, die Aufführung der Weinberg Oper Die Passagierin mit den Wiener Symphonikern anlässlich der Bregenzer Festspiele und sein Debüt am Bolschoi-Theater mit einer Neuinszenierung von Alban Bergs Wozzeck. 2013 dirigiert er die Oper The Indian Queen von Henry Purcell unter der Leitung von Peter Sellars. 2006 rief er das Territoria Modern Art Festival ins Leben, welches innerhalb kürzester Zeit zum renommiertesten und progressivsten Musikfestival Moskaus avancierte. Seit 2012 ist er darüber hinaus künstlerischer Leiter des Internationalen Djagilew Festivals in Perm, dessen Programm Uraufführungen von Opern und Balletten ebenso umfasst, wie symphonische Werke, Jazzkonzerte oder Film-Retrospektiven. In 2014 war das Ensemble mit Purcells „Dido und Aeneas“ an der Berliner Philharmonie und bei der Pariser Cité de la Musique zu Gast. Bei der Ruhrtriennale 2013 präsentierte er zuletzt seine Version von „Le Sacre du Printemps“. Teodor Currentzis wurde vier Mal mit der prestigeträchtigen „Goldenen Maske“ des russischen Theaterverbandes ausgezeichnet. 2014 wurde er mit dem ECHO Klassik in der Kategorie Operneinspielung des Jahres für die Einspielung von Mozarts Oper Hochzeit des Figaro ausgezeichnet. Bei der Ruhrtriennale hat Teodor Currentzis mit MusicAeterna in der Jahrhunderthalle Bochum 2013 Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ gespielt. Für die Inszenierung von Romeo Castelluccis „Sacre“ bei der Ruhrtriennale 2014 hat er mit seinem Orchester die Musik eingespielt.