Skip to main content

Susanne Kennedy

Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt, Bianca van der Schoot © Julian Baumann für die Ruhrtriennale

Susanne Kennedy, geboren 1977 in Friedrichshafen, lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Amsterdam. Sie studierte Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Am Nationaltheater in Den Haag inszenierte sie in den letzten Jahren Stücke von u.a. Henrik Ibsen (Hedda Gabler), Enda Walsh (The New Electronic Ballroom), Sarah Kane (Phaedra´s Love) und Elfriede Jelinek (Über Tiere). Mit ihren Stücken, die einen installativen Charakter haben, wurde sie mehrmals zum Niederländischen Theatertreffen eingeladen. Im Niederländischen Theater Gent war sie 2011 zu Gast mit einer Inszenierung von Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. An den Münchner Kammerspielen inszenierte sie 2011 „They shoot horses, don´t they?" und 2013 Marieluise Fleißers Erstlingsstück „Fegefeuer in Ingolstadt“, für das sie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt wurde. Für die Inszenierung, die zum Theatertreffen 2014 in Berlin eingeladen wurde, erhielt sie den 3sat Theaterpreis für ihre künstlerisch-innovativen Leistungen. Susanne Kennedy lotet die Grenzen des Theaters zu anderen Kunstformen aus, charakteristischer Bestandteil ihrer Inszenierungen ist die Einbeziehung von Raum- und Installationskonzepten. An den Münchner Kammerspielen zeigte sie 2014 ihre Inszenierung von „Warum läuft Herr R. Amok?“ nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler. Die Inszenierung ist in der Auswahl des Berliner Theatertreffens 2015. Ab 2017 ist Kennedy Mitglied des künstlerischen Leitungsteams der Berliner Volksbühne.