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Loic Perela

sENSeS

Loic Perela

Programmänderung: An Stelle des Workshops „Love-ism“ findet am Sonntag, den 30. August von 14 – 17 Uhr der Workshop „Senses/Sinne“ von Loic Perela statt.

SENSES ist der Versuch, die menschlichen Sinne als die Elemente aufzufassen, die uns Menschen verbinden. Wir leben in einer schnellen und sich rapide verändernden Welt, in der Termine unser Leben bestimmen; wir scheinen uns nach immer mehr zu sehnen, ohne genau zu wissen, warum. Können wir entschleunigen und unsere Umgebung aufmerksam wahrnehmen? Sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Wie können wir unsere natürlichen Körperfunktionen nutzen, um die Welt um uns herum und ihr ganzes Potenzial (neu) zu entdecken und wahrzunehmen?

Beschreibung des Workshops:
Wir werden langsam beginnen, uns zunächst mit unserem Atem vertraut machen und dann, nach einer einfachen Übungsreihe aus Improvisationen, allmählich den Körper aufwärmen, einsatzbereit und aufnahmefähig machen. Danach werden wir unser Bewusstsein für das, was uns in jedem Moment umgibt, anregen und ausbauen; wir weiten dieses Bewusstsein für den eigenen Körper auf den ganzen Raum und die anderen Teilnehmenden aus, durch körperliche Übungen, die Kreativität und bestimmte Regeln verbinden.

Über Loïc Perela:
Loïc Perela ist Franzose und lebt zurzeit im niederländischen Rotterdam. Als Performer arbeitet er hauptsächlich in dem Bereich des zeitgenössischen Tanzes, dessen Ursprung im klassischen Ballet liegt, der aber dessen Form dekonstruiert und nach spezifischen choreografischen Sprachen sucht, wie es z.B das Scapino Ballet, die Donlon Dance Company u.a. tun.

Nachdem er für diese wenigen europäischen Gruppen getanzt und choreografiert hatte, beschloss er 2012, frei zu arbeiten und seine eigene Identität als Künstler zu entwickeln, sich einen eigenen Kontext zu schaffen und verstehen zu lernen, auf was für ihn der kreative Schaffensprozess beruht. Er begegnete der künstlerischen Leiterin des Dansateliers in Rotterdam, Kristin de Groot, und arbeitet bis heute mit ihrer Unterstützung.

Loïc betrachtet den Tanz als eine Kunstform, die auf dem Körper basiert. Ihn interessiert nicht das Entwickeln eines Stil oder einer choreografischen Sprache, sondern er will durch die Theaterarbeit tief in den Körper und den Geist hineinhorchen und unterschiedliche Themen ausloten. Charakteristisch sind für ihn nicht formelle Aspekte, er schafft experimentelle Performances, die aus permanenten Kompositionen bestehen. Man könnte sagen, die Choreografie wird unsichtbar, ein bloßer Träger von etwas Größerem: dem Gefühl, dass Menschen miteinander eine Erfahrung teilen, sowohl als Performer als auch als Publikum. Was dazu führt, dass sie sich vollständiger fühlen, sich selber besser wahrnehmen.

Der Workshop ist für Erwachsene und Jugendliche und wird in englischer Sprache stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.