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Isabella Gresser

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Isabella Gresser

Byung-Chul Han in Seoul/Berlin

Der essayistische Dokumentarfilm über den deutschen Philosoph Byung-Chul Han umkreist das Phänomen der Müdigkeit im Zeitalter des Neoliberalismus und die damit verbundenen Symptome wie Selbstausbeutung und Burnout. Wie kaum ein anderer mischt sich Han seit Jahren in die gesellschaftliche Debatte ein, und seine kritischen Thesen zur „Müdigkeitsgesellschaft“ und „Transparenzgesellschaft“ tragen wesentlich zum Verständnis unseres Lebens und unserer Zeit bei.

Zeichnung aus „Müdigkeitsgesellschaft – Byung-Chul Han in Seoul/Berlin“ © Isabella Gresser

Byung-Chul Han ist Festspielredner der Ruhrtriennale 2015 und stellt zur Eröffnung des Festivals unserer beschleunigten Arbeitszeit das Modell einer Zeit des Festes gegenüber. In Ergänzung zeigen wir den Film der Künstlerin Isabella Gresser, die den kaum in der Öffentlichkeit auftretenden Philosophen in seine Heimatstadt Seoul und an persönliche Orte in Berlin begleitete und mit ihm die Frage aufwirft, wie wir heute leben wollen. – Der Film wurde beim Achtung Berlin Festival 2015 mit dem Preis der ökumenischen Jury prämiert und erhielt eine Besondere Auszeichnung für das Gesamtkunstwerk auf dem Festival des deutschen Films 2015.

Zeichnung aus „Müdigkeitsgesellschaft – Byung-Chul Han in Seoul/Berlin“ © Isabella Gresser

Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit der Regisseurin Isabella Gresser.

Besetzung/ Mitwirkende

Mit - Byung-Chul Han, Chan-Wook Park