Junge Kollaborationen

„Junge Kollaborationen“ ist ein Projekt für eine offene Form der kulturellen Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen der Ruhrtriennale, jungen Menschen aus dem Ruhrgebiet, Künstlerinnen und Künstlern, Schulen und anderen Institutionen.

Das Ruhrgebiet hat eine mehr als 150-jährige und vielfältige Einwanderungsgeschichte, es hat eine der höchsten Armutsquoten des Landes und die meisten Flüchtlinge in Deutschland. Die Ruhrtriennale lädt alle Menschen ein, an einem der spannendsten europäischen Kunstfestivals teilzuhaben.

„Junge Kollaborationen“ stellt die Frage, wie diese Teilhabe mit jungen Menschen gelingen kann. Voraussetzung ist die Gleichwertigkeit aller Kollaborateure in Kommunikation, Planung und Durchführung von Projekten. Jeder Kollaborateur – ob Ruhrtriennale, Künstler oder Jugendlicher – bringt seine Geschichte, sein Wissen, sein Expertentum ein, ohne dass eine Wertung oder Hierarchisierung stattfindet. Ziel ist es, diese Beziehungen untereinander sichtbar zu machen: von der Verhandlung der Inhalte bis hin zur Präsentation der Prozesse und ihrer Ergebnisse in Aufführungen und Veröffentlichungen.

Die Projekte, Werkstätten und Aufführungen von „Junge Kollaborationen“ sind eine Einladung an das Publikum, ebenfalls zu Kollaborateuren zu werden.

Mit Ohne Alles

Sie haben mehr Kunst gesehen als die meisten Mitglieder im Verein der Freunde der Ruhrtriennale, sie haben mit Künstlerinnen und Künstlern und Publikum gesprochen, sich eine Meinung gebildet und der Ruhrtriennale mitgeteilt – die Jurorinnen und Juroren der Festivaljury waren ein sichtbarer und wichtiger Teil der Ruhrtriennale 2012 bis 2014.

Ein Teil von ihnen hat als Gruppe Mit Ohne Alles ein eigenes künstlerisches Produktionsbüro gegründet und antwortet so auf die Frage, wie sie eine aktive Teilhabe am Festival gestalten möchten. Mit Ohne Alles arbeitet im Herzen der Ruhrtriennale, in der Schaltzentrale der Festivalmacher. Die Gruppe lernt die Institution von innen kennen, ihre Mechanismen und Machtstrukturen und die Berufe und Positionen, die nötig sind, um Kunst zu ermöglichen. Von hier aus entwickelt sie eigene künstlerische Ideen, die sie gemeinsam mit den Festivalmachern plant und realisiert.

Die Gruppe erarbeitet mit den Mitarbeitern von Presse, Marketing und Dramaturgie an der Öffentlichkeitsarbeit und informieren interessierte Jugendliche über Facebook, Twitter und Co. über Fortschritte und Rückschläge, Termine, Praktika usw.

In Kürze gibt es hier den Link zu ihrer eigenen Micropage!

Gefördert durch die NRW.BANK.

Ein Projekt der Ruhrtriennale.