Campustriennale – College, Masterclass und Exhibition

Hier treffen sich Talente und Künstler von morgen. – Im College erleben Studierende aus aller Welt die Ruhrtriennale hautnah: bei Vorstellungsbesuchen, Künstlergesprächen, mehrtägigen Seminaren und Diskussionen. Die Masterclass ermöglicht jungen Künstlerkollektiven, ihre eigenen kreativen Visionen während des Festivals zu realisieren. Sie entwickeln Aufführungen inspiriert vom Themenkreis der Spielzeit „Unter Welten“ und werden unterstützt von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. Präsentation an zwei langen Theaterabenden am 12. und 13.09.2015. Im Rahmen der Exhibition werden leer stehende Schaufenster zu Kunsträumen. Die Reihe „Ausstellungsstück“ zeigt Installationen von jungen Künstlerinnen und Künstlern in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets. Es entsteht ein Kunstparcours, der die gesamte Dauer des Festivals besichtigt werden kann.

Die Campustriennale fördert und entdeckt eine neue Theater- und Künstlergeneration. Seien Sie dabei: als Publikum. Oder macht mit: als Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
 
Nähere Informationen unten sowie auf den Projektseiten.

Campustriennale College

Campustriennale 2015 – College 2 („Seid umschlungen“) © Ruhrtriennale/Jana Mila Lippitz

Das Festival wird zum Begegnungsort für Studierende von Universitäten, Theaterinstituten und Kunsthochschulen aus Deutschland und Europa. Sie nehmen an Seminaren und Workshops teil, besuchen die Produktionen der Ruhrtriennale und treffen Künstlerinnen und Künstler sowie Verantwortliche zu Hintergrundgesprächen. Sie diskutieren, sie feiern, sie entdecken das Ruhrgebiet, und sie tauschen sich aus über ihre ganz eigenen Vorstellungen von Theater, Kunst und Musik. Im Zentrum steht der Dialog zu ästhetischen und kulturpolitischen Fragen. Verschiedene Fachrichtungen treffen aufeinander, unterschiedliche Generationen, Nationalitäten, Kulturen und Ideen. Die Ruhrtriennale möchte mit diesem Programm den interdisziplinären Austausch zwischen angehenden Künstlern, Wissenschaftlern und Theatermachern fördern und zum Entstehen eines internationalen Nachwuchs-Netzwerkes beitragen.

Campustriennale 2015 – College 1 © Ruhrtriennale/Jana Mila Lippitz

Campustriennale College 1 (August 27 – 31, 2015) – Participating students from the following schools:
Aleksander Zelwerowicz National Academy of Dramatic Art Warsaw, Theatre Studies
Bayerische Theaterakademie August Everding, Dramaturgy/Directing/Scenography
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Dramaturgy
Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Directing/Dramaturgy
London International School of Performing Arts, Advanced Devising Practice
Otto Falckenberg Schule München, Directing/Acting
Ruhr Universität Bochum, Theatre Studies
Universität Hildesheim, Cultural Studies and Aesthetic Practice
Universität der Künste Berlin, Art and Media
Universität Leipzig, Literary Writing
Universität Mozarteum Salzburg, Dramaturgy

Workshops and seminars:
Dr. Piotr Gruszczyński: Rescript, Play Script – The dramaturgy work of and for Krzysztof Warlikowski
Dr. Laura Olivi & Kevin Rittberger: Conceptual Work on the Staging of Kevin Rittberger’s Play “Cassandra or the World as the End of Representation”
Dr. Bernhart Schwenk: Looking for Underworlds in Art

Campustriennale College 2 (September 10 – 14, 2015) – Participating students from the following schools:
Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten, De Theaterschool, Directing/Choreography
ArtEZ Institute of the Arts Arnhem, Music Theatre Directing
Bertelsmann Stiftung, NEUE STIMMEN
Folkwang Universität der Künste, Directing
Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Media and Culture Studies
Justus-Liebig-Universität Gießen, Applied Theatre Studies
Karlshochschule International University, Cultural Management
Universiteit van Amsterdam, Theatre Studies
Universität Bayreuth, Theatre Studies
Universität Witten/Herdecke, Culture
Zürcher Hochschule der Künste, Scenography/Directing/Dramaturgy

Workshops and seminars:
Dr. Lorenz Aggermann: Aesthetic Conditioning
Suzan Boogaerdt & Bianca van der Schoot: The Underworld
Kati Röttger & Jan Lazardzig: Industrial Tragedies: Spectacles of Love, Money and Decay – A workshop about bio-economy in Luk Perceval’s “Liebe. Trilogie meiner Familie 1” (after Émile Zola) and in Johan Simon’s production of Richard Wagner’s “Das Rheingold”

Ein Projekt der Ruhrtriennale.

In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Bertelsmann Stiftung.