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(c) Bianca Casady

Bianca Casady and The C.i.A.

(c) Bianca Casady

Als Cocorosie entwarf Bianca Casady gemeinsam mit ihrer Schwester Sierra einen eigenen Klang-Kosmos, der sich zwischen surreal und zauberhaft verortet, vor allem aber eine Differenz zum bislang Gegebenen markierte. An den Bruchstellen von Singer-Songwriter- und Folk-Traditionen loteten Cocorosie durch den Einsatz von Fieldrecordings, sowie HipHop- und Electronica-Elementen neue Perspektiven der zeitgenössischen Popmusik aus und gewannen eine breite Fan-Base, zu denen sich auch Antony Hegarty (Antony and the Johnsons) und Robert Wilson (der mit Cocorosie zuletzt „Peter Pan“ am Berliner Ensemble inszenierte) zählen.

Video + Interview zu Bianca Casady and the C.I.A. (c) Kampnagel Hamburg

In diesem Jahr hat Bianca Casady nun ihr erstes Solo-Album fertig gestellt, das im Herbst erscheinen wird. Zwischen Schreibmaschinensounds und einem völlig verstimmten Piano entstehen hier wunderbar fragile Songskulpturen, deren brüchige Schönheit sich – wie bereits bei Cocorosie – vor allem in der Lyrik der Texte Ausdruck findet. Live erscheint Bianca Casadys Ansatz als performativer Hybrid aus Konzert- Tanz- und Video-Elementen. Casady steht dabei gemeinsam mit ihrer Band und dem französischen Choreografen Biño Sauitzvy auf der Bühne, mit dem sie schon bei ihren Theater- bzw. Tanzstücken „Nightshift – A Feeble Ballet“ und „Mother Hunting“ zusammenarbeitete.